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I-KARUS

Die 4a zu Gast in Satrup

28.01.2020
 

Das Bernstorff-Gymnasium Satrup hatte eingeladen zum I-KARUS-Projekt. Hinter diesem spannenden Wort verbarg sich ein Instrumenten-Karussell. Natürlich wollten auch die Kinder der 4a gern herausfinden, wie unterschiedliche Instrumente aussehen, klingen und wie sie gespielt werden. Daher warteten die Kinder ganz aufgeregt auf den Bus, der sie nach Satrup bringen sollte.

In Satrup wurden wir von Herrn Lübchow am Bus abgeholt, der uns zeigte, wie wir möglichst schnell zum Musikraum kommen würden, denn unser Bus war der letzte, der ankam. Kaum hatten wir einen Sitzplatz gefunden, spielte die Big Band der Schule schon schwungvoll los: Das klang richtig jazzig!

Nach der musikalischen Begrüßung wurden wir in Gruppen eingeteilt. Wir bekamen als Erkennungszeichen einen bunten Punkt auf die Pullover geklebt. Etwa 15 Minuten hatten wir in den einzelnen Räumen Zeit, um die einzelnen Instrumente kennenzulernen. Als erstes durften wir uns die Posaune ansehen. Dazu bekamen wir nacheinander ein Mundstück, durch das wir versuchten, verschiedene Geräusche zu machen. Die Lippen sollten flattern, aber die Wangen sollten nicht aufgeblasen werden. Gar nicht so leicht. Bei den meisten klang es nicht wie bei Herrn Lübchow nach richtiger Musik, sondern eher pupsähnlich. Das wiederum fanden wir sehr lustig. Die Mundstücke mussten dann desinfiziert und gewaschen werden, damit wir alle uns nicht gegenseitig anstecken.

Bei den Kontrabässen wartete Herr Großmann auf uns. Er hatte zwei Kontrabässe dabei (einer war riesig!), eine Bassgeige und einen E-Bass. Sofort griff er in die Seiten und spielte uns die „Pink Panther“-Melodie vor. Das klang ganz tief und weich. Anschließend durften einige Kinder auch selbst einmal einen Bass spielen.

Die Gitarren wurden auch begeistert aufgenommen. Hier fand ein kleines Konzert nur für uns statt: Erst auf der Westerngitarre ganz leicht und verspielt, dann auf der E-Gitarre. Hier wurden Tonspuren aufgenommen, zu denen der Gitarrist dann improvisierte. Wir lernten schnell einen Merksatz, mit dem man sich die Reihenfolge der Seiten merken kann: „Eine alte Dame geht heute einkaufen.“ Zusammen gespielt klangen die E, G, H und e-Seite schon richtig nach Musik und die konnten wir auch mit einigen Kindern schon selbst spielen, während die anderen mit einer Rhythmusbegleitung dazu klatschten.

Anschließend ging es für uns zum Schlagzeug. Erst durften wir zuhören, dann ging es für alle schon los: Mit den Sprechsilben „Kuchen-Eis“ spielten wir Tom-Toms und Snare-Drums. Als sich unsere Kuchen-Eis-Musik dann als Queen's „We will rock you“ zu erkennen gab und wir mit den Profis vom Band ein wenig rocken durften, waren alle glücklich. Dass wir dabei auch einen kleinen, gut gelaunten, rosafarbenen Plüschdrachen geweckt hatten, fanden wir natürlich auch nicht schlecht.

Schon ging es weiter zu den Geigen. Zunächst einmal durften wir auch hier ein kleines Konzert von Cello und Geige hören. Wir durften raten, welche Musik es war: Jedes Kind durfte eine Geige ausprobieren. Im Vergleich zum Kontrabass waren diese Instrumente winzig und es war nicht immer ganz leicht, die richtige Seite zu treffen. Anschließend durften wir mit unseren flott erworbenen Kenntnissen gleich einmal mitspielen und waren Teil des „Fluchs der Karibik“.

Viel zu schnell ging die Zeit vorbei. Wir trafen uns noch einmal gemeinsam im Musikraum, um den Satruper Musik- und Instrumentallehrern noch einmal beim gemeinsamen Musizieren zu lauschen: „You got in friend in me“ fanden wir klasse und „Ain't no sunshine“ war wieder so schön jazzig.

Flott kletterten wir in den Bus nach Hause und setzten uns dort noch einmal zusammen, um über das Erlebte zu sprechen. Wir haben auch ein wenig von dem, was wir erlebt hatten, aufgeschrieben.
 

Hier sind einige Kinder-Berichte zu einem Kurzbericht zusammengefasst worden:

„Wir sind mit einem Reisebus nach Satrup gefahren und die Lehrerinnen und Lehrer dort haben uns begrüßt. Sie haben uns Musik gezeigt.“

„Erst haben die Satruper Kinder Musik gespielt, dann wurden wir in Gruppen eingeteilt und sind in verschiedene Räume gegangen.“

„Zuerst waren wir bei einem Mann, der hat uns gezeigt, wie man Posaune spielt. Ich hatte auch ein Mundstück. Das hat Spaß gemacht. Als die Viertelstunde vorbei war, sind wir weitergegangen.“

„Wir waren in ganz vielen Räumen und haben ganz viele Instrumente kennengelernt. Ich würde am liebsten Schlagzeug spielen.“

„Mir haben die Geige und die E-Gitarre gefallen.“

„Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt. Einen Kontrabass kann man nicht nur streichen, man kann ihn auch mit der Hand zupfen. Ich würde gern E-Bass spielen.“

„Der heutige Tag war sehr, sehr toll. Wir haben Posaune mit einem Mundstück gespielt. Man muss lächeln, um richtig anzublasen und darf keine Wangen wie ein Kugelfisch machen. Alle Lehrer waren sehr nett.“

In diesem Sinn bedanken wir uns bei den Satruper KollegInnen!

DJ

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Letzte Aktualisierung am:
27.07.2021
 
(Alle Angaben ohne Gewähr)


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