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Wer schneckt denn da?

11.09.2018
 

Am ersten Schultag fanden die Kinder der Klasse 3a einen kleinen Glaskasten in ihrem Klassenzimmer. An diesem war ein Rätsel geklebt, das dazu aufforderte, Vermutungen über den zukünftigen Bewohner aufzuschreiben.

Schnell klebten viele gelbe Notizzettel mit Ideen an der Außenscheibe. Jeden Tag gab es neue Hinweise und schnell wurden die Vermutungen überprüft und „falsche“ Vermutungen wieder gestrichen.

Nachdem dann in HWSU mit dem Thema „Leben auf der Wiese“ angefangen und die Bein-Uhr besprochen wurde, fragten die Kinder gezielt nach der Anzahl der Beine des neuen Klassenkameraden. So stellten sie fest, dass es sich um ein Tier mit null Beinen handeln würde.

An einem Donnerstag wurde das Geheimnis gelüftet und die Klasse zog los, um Schnecken auf dem Schulgelände zu finden. Natürlich wurde vorher ein Schnecken-Umgangsvertrag geschlossen und die Einrichtung des Schneckenterrariums besprochen.

Im Nieselregen zogen wir los, sammelten Äste, schaufelten Mutterboden in einen Eimer und auch das Schneckenfutter fand seinen Weg in die Sammelbehälter. Nur die Schnecken versteckten sich erfolgreich. Irgendwann fanden wir aber doch die ersten Schnecken und schnell gesellten sich mehr hinzu.

Im Klassenzimmer wurde das Schneckenheim eingerichtet und die Schnecken durften einziehen. Der Schneckenpflege-Plan wurde aufgehängt und nun kümmern sich jeden Tag die Kinder der Klasse um die Schnecken.

In den HWSU-Stunden wurde viel über Schnecken herausgefunden. Zunächst ging es ans genaue Beobachten: Wozu sind die Fühler gedacht? Warum gibt es wohl kurze und lange Fühler? Wie frisst die Schnecke? Wozu ist der Schleim gut und wie kriecht eine Schnecke eigentlich?

Mit viel Vorsicht wurden auch Schneckenexperimente durchgeführt: Kann eine Schnecke über Schleifpapier, Schere und Messer kriechen, ohne sich zu verletzen? Was passiert, wenn sich eine Schnecke erschrickt oder mit einer Taschenlampe angeleuchtet wird?

Die Ergebnisse wurden miteinander geteilt und festgehalten. Auch in einem Schneckenbuch zum theoretischen Wissen arbeiteten die Kinder fleißig.

Auch wenn Schnecken sich eher langsam bewegen, wünschten sich die Kinder doch, ein Schneckenrennen zu veranstalten. So wurden Schneckenteams gebildet, die ihre Rennschnecke auf das Rennen einschworen und sich Taktiken überlegten, während die Rennleitung die Rennstrecke mit Hindernissen vorbereitete.

Nach dem Startsignal stellten alle schnell fest, dass sich die Schnecken eher weniger an die markierten Strecken halten wollten. Eine Schnecke kroch die Umrandung der Rennbahn hoch, eine andere fraß sich lieber in den Karton…Trotzdem konnten wir eine Gewinnerschnecke ausmachen. „Blitzi“ gewann, dicht gefolgt von „Turbo“ und „Isa“.

Da Schnecken Wildtiere sind, wurden sie natürlich wieder in die Freiheit entlassen und können sich nun für die anstehende Winterzeit zurückziehen.

MS

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung am:
14.09.2018
 
(Alle Angaben ohne Gewähr)


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